Was macht eine gute Yogalehrerin aus?

Was macht eine gute Yogalehrerin aus?

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Rückenschmerzen beziehungsweise Schmerzen im Allgemeinen können auch eine Yogalehrerin aus heiterem Himmel treffen. Wie reagiert «Frau» in einem solchen Moment? Darf sie das überhaut offen aussprechen, oder muss sie Angst vor Gedanken wie «Was? Eine Yogalehrerin hat Rückenschmerzen! Wie ist so etwas überhaupt möglich?»

Liebe Menschen, es ist möglich. Und das Positive daran ist, ich kann mich dadurch noch viel, viel besser in meine Kunden hineinversetzen und die hilfreichsten und besten Erste-Hilfe-Übungen anbieten. Ich kann mich hineinversetzen und weiss, wie hilflos man sich fühlt, wenn man von einem Moment auf den anderen das Vertrauen in den eigenen Körper verliert.

Ich bin keine auf Hochglanz zurecht drapierte Yogapuppe, wie wir sie aus vielen Zeitschriften kennen. Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut und dank Yoga habe ich gelernt, mich auch in einem schmerzvollen Moment intuitiv auf Yoga-Lösungen und meinen Körper einzulassen.  Ich kann nur eine gute Yogalehrerin und Yogatherapeutin sein, wenn ich auch weiss von was die Menschen sprechen, welche zu mir kommen. Ich muss mich hinfühlen können und es selber an mir ausprobiert haben, bevor ich es weitergeben kann. Deshalb finde ich es persönlich mehr als in Ordnung, wenn eine Yogalehrerin zugeben kann: «Hey Leute, ich habe auch ab und zu Rückenschmerzen, weiss aber was dagegen hilft. Darf ich euch dabei unterstützen?»

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